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“Pathologische Hefepilze, wie Candida albicans und andere Candida-Arten sind ein deutlicher Indikator für eine Immunschwächesituation. Diese Candida-Arten sind befähigt, ihren Nutzen aus kleinsten Abwehrschwächen des Wirts zu ziehen, und sie schwächen dann selbst nachhaltig sein Immunsystem und überschwemmen den Wirtsorganismus mit Mycotoxinen. Neben diesen seit längerem bekannten Toxinen stehen heute Candida-Enzyme Phospholiasen und besonders die Carboxylproteinase im Interesse. Mit diesen Enzymen können pathogene Hefepilze offensichtlich sIgA-Moleküle proteolytisch spalten und damit arbeitsunfähig machen (Hauss, 1990).
Dem Aggressor Pilz stehen dann keine Widersacher mehr im Weg. Auch ein möglicher pathogener Einfluß von Mycotoxinen auf die Entwicklung von T-Suppressorzellen wird inzwischen diskutiert.
Treffen die beschriebenen Sitationen zusammen, so ist die Entsehung verschiedenartigster, je nach Vorgeschichte und Disposition gelagerter Krnkheitsbilder, wie Allergien, Hauterkrankungen, Magen-DarmErkrankungen, Migräne, chronische Cystitiden, chronische Sinusitiden, Verhaltensstörungen, rezidivierender Flour, Menstruationsprobleme u. v. m. vorgezeichnet.
Die Bedeutung dieser Krankheitsgeschehen kann nur zusammenhängend aus immunpathologischer und darmökologischer Sicht verstanden und letztlich auch nur mit entsprechenden Therapiemethoden erfolgreich behandelt werden.”1
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